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Hauskauf - Internetanbindung verwirrend

Mitglied: Henere

Henere (Level 3) - Jetzt verbinden

11.09.2019, aktualisiert 04:13 Uhr, 1590 Aufrufe, 13 Kommentare, 1 Danke

Servus zusammen,

ich benötige mal ne Denkhilfe, oder die Aussage, dass da irgendwas faul ist.

Wir sind derzeit am überlegen ein Haus zu kaufen. Der Verkäufer der noch darin wohnt jammert über schlechtes Internet per LTE, die Zelle habe nur 25 MBit/s und alle würden die sich teilen. (Hier als Käufer gute Möglichkeiten den Preis zu drücken)
Verfügbarkeitstest der Terrorkomm sagt: Bis zu 50 MBit/s, heißt laut Vertrag mindestens 25 müssen ankommen.
Vodafone sagt auch bis 50.
Kabelanbieter gibt es dort nicht.
SAT (zB SkyDSL) scheidet aus wegen zu geringer bezahlbare Bandbreite für Privatkunden

Jetzt haben wir schon mit dem Bauherrenservice der Terrorkomm gesprochen, die sich auch richtig Zeit genommen haben. Auch die sagen, selbst mit gutem Willen, mehr als 50 MBit/s sind nicht drin. Wir könnten Ihnen aber Glasfaser anbieten. Zahlen Sie bitte 100€ um eine Verfügbarkeitsprüfung durchzuführen. Dazu muss ein Technikus vor Ort, da Ihnen leider keine Pläne von dort vorliegen (sowas kann nur vom rosa Riesen kommen).

Das Bauamt sagt selbst, es gibt in dem Dorf 2 Verteilerschränke der Terrorkomm, dort liegt Glasfaser an. FTTH ist nur denkbar, wenn die Straßen erneuert wird. Ein aufgraben zur Leitungsverlegung, auch wenn es privat bezahlt wird, wird nicht genehmigt. Sollten jedoch mehrere Anwohner den Wunsch haben, dann könnte man darüber doch mal ernsthaft sprechen. Hier wären aber mehr als 1 Anwohner gefragt. (Das ist der Vorteil auf dem Land) Dazu kommt, dass die Nachbarhäuser fast alle 100 MBit/s haben, also der Wunsch nach schnellerem Internet wohl nur bei 3-4 Grundstücken liegen könnte.

Was mich jetzt mehr als verwirrt. In der Gemeinde gab es Breitbandausbau. Alles was unter 30 MBit/s hatte, bekam dank Terrorkomm nun 50 MBit/s und mehr. In dem Ausbauplan ist zu sehen, dass einige Häuser (des Kaufobjekt eingeschlossen) bei der Erfassung 2016 über 30 MBit/s hatten. Auch einige Dörfer im Nachbardorf, diese haben nun auch so einen komischen Status wie mein Objekt der Begierde.

Jetzt habe ich mal die Verfügbarkeitsprüfung der Terrorkomm geqält, dabei kam folgendes raus:

Rot: Terrorkomm angegebene Max MBit/s
Schwarz: Vodafone angegebene Max MBit/s
Wenn keine schwarzen Zahlen dabei sind, sind die Werte identisch.

internetgeschwindigkeiten - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

Nur wie kann es sein, dass die Häuser im Wechsel 50, 100, 50, 100, 50 haben ?
Bei zweit Leitungen aus N und S kommend würde ich noch sagen, ok, Maximale Kupferlänge erreicht. Aber wieso hat das eine Haus in Mitten der anderen 100, während der Rest nur 50 hat ?
Aus dem Gutachten für den Breitbandausbau:

versorgung 1 - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

Der Erschliessungsplan. Hier sind die Häuser von ausgenommen. Jedoch haben Häuser innerhalb des nicht hellblauen Bereiches 100 MBit/s. Bauherrenservice der Terrorkomm hat das einzeln nachgemessen.
Die hellgrünen Marker haben laut Messung auch 100MBit/s

erschliessung inet - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

Bin für Ideen und Anregungen sehr aufgeschlossen.

Grüße, Henere

Edit: Rechtschreibung, Typos und ähnliches angepasst.
Edit2: Fipptehler hinzufegügt
Mitglied: Lochkartenstanzer
11.09.2019, aktualisiert um 06:58 Uhr
Zitat von Henere:

Nur wie kann es sein, dass die Häuser im Wechsel 50, 100, 50, 100, 50 haben ?
Bei zweit Leitungen aus N und S kommend würde ich noch sagen, ok, Maximale Kupferlänge erreicht. Aber wieso hat das eine Haus in Mitten der anderen 100, während der Rest nur 50 hat ?

Ich würde ja sagen: "Frag die Telekomiker!" Die können das sicher erklären.

Ich vermute einfach, daß durch die Verdrillung des Leitungsbündels es immer jedes zweite Adernpraar trifft, daß das übersprechen nicht weit genug kompensiert werden kann. VDSL beruht ja darauf, daß man die Signale dem "Übersprechen" der leitungen anpaßt. Deswegen kann einem ja auch die wunderbare "leitungsqualität" flöten gehen, wenn ausgerechnet der Nachbar auch 100 Mbps haben will. und man dann statt "reiner 100" nur noch 90 oder 80 Mbps hat, sofern er das falsche Leitungspaar zugeordnet bekommt.


Nachtrag: Wenn da 50 möglich ist, würde ich mich freuen und mir nicht allzuviele Gedanken machen, warum die Nachbarn 100 bekommen. Zumindest sollte das dann kein pro/conta für das Haus sein. Andere Sachen wie Schadstoffreiheit des Bodens, Qualität der Bausubstanz, Anbindung an das ÖPNV, lokale Infrastruktur (Bäcker, Metzger, Arzt, Supermarkt, Kneipe/Restaurant, etc.) sind wichtiger.

lks


lks
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Mitglied: Timpetu
11.09.2019 um 06:46 Uhr
habt ihr es schon mit der störungshotline der telekom probiert? die sind haben technisch den besten durchblick und können verzweifelten netten kunden vielleicht doch helfen.

ansonsten: was sind schon 100 € beim hauskauf? für die bausubstanz lässt du bestimmt auch einen gutachter kommen?
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Mitglied: Lochkartenstanzer
11.09.2019 um 06:50 Uhr
Zitat von Timpetu:

für die bausubstanz lässt du bestimmt auch einen gutachter kommen?

Wieso? das kost Doch Geld!

lks

PS: Ich habe mein Haus auch ohne Gutachter gekauft. Und DSL gab es damals eh nur mit 384 oder 768 kbps, wenn überhaupt.
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Mitglied: hesper
11.09.2019 um 07:15 Uhr
Ich weiß jetzt nicht so ganz was das Problem ist.

Jeder dort verfügbare Anbieter sagt dir, du bekommst VDSL50. So what?
Dass die Verfügbarkeitsprüfung auf der Homepage so völlig ohne Aussagekraft ist sollte sich ja eigetlich schon längst rumgesprochen haben.

Ebenso sind diese Pläne zur Erfassung der Geschwindigkeiten für den Breitbandausbau sehr oft falsch. Je nachdem welcher Glasanbieter da mitspielt kann sich der Kämmerer oder das Ingenieurbüro, das die Pläne zeichnet, eine goldene Nase verdienen.

Ich habe hier auch eine Außenstelle, die angeblich bereits seit Jahren mit 30mbps angebunden ist. Möglich ist aber nur 3000er RAM. Tja, der Glasanbieter hat sich gefreut wie ein Honigkuchenpferd, ala der dann dort buddeln durfte, nachdem die staatliche Förderung für die Telekom ja nciht mehr möglich war.

Generell scheint das Problem aber deutlich tiefer zu sitzen.. Wie bei fast allen "Problemen" die von "Terrorkom", "Winblows" und Konsorten zu berichten wissen.

h.
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Mitglied: StefanKittel
11.09.2019 um 07:27 Uhr
Moin,

ich bin damals in die nächste Telekom-Filiale gegangen und habe eine Dose Gummifrösche mitgenommen.
Dann wurde ein Termin vor Ort mit dem Techniker der sich dort auskennt vereinbart (2. Dose) und der konnte mir in Ruhe erklären was im Dorf geht und was nicht. Danach hatte ich 25MBit und alle Anderen 768KBit.

Inzwischen schwelgen wir im Luxus mit 400MBit Kabel und 100MBit DSL.
Und das aufn Dorf. Da können viele meiner Kunden in der hamburger Innenstadt nur von Träumen.
25MBit ist dort meistens max wegen der alten Kabel in den Häusern

Stefan
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Mitglied: cykes
11.09.2019 um 07:35 Uhr
Moin,
ich benötige mal ne Denkhilfe, oder die Aussage, dass da irgendwas faul ist.
Muss nicht notgedrungen der Fall sein.
Wir sind derzeit am überlegen ein Haus zu kaufen. Der Verkäufer der noch darin wohnt jammert über schlechtes Internet per LTE, die Zelle habe nur 25 MBit/s und alle würden die sich teilen. (Hier als Käufer gute Möglichkeiten den Preis zu drücken)
Hat der Verkäufer und ggf. die Nachbarn vielleicht Hybrid? Die Aussage "[...]und alle würden die sich teilen" spricht dafür.

Jetzt haben wir schon mit dem Bauherrenservice der Terrorkomm gesprochen, die sich auch richtig Zeit genommen haben. Auch die sagen, selbst mit gutem Willen, mehr als 50 MBit/s sind nicht drin. Wir könnten Ihnen aber Glasfaser anbieten. Zahlen Sie bitte 100€ um eine Verfügbarkeitsprüfung durchzuführen. Dazu muss ein Technikus vor Ort, da Ihnen leider keine Pläne von dort vorliegen (sowas kann nur vom rosa Riesen kommen).
Die 100€ waren für einen Kostenvoranschlag für MBfM (Mehr Bandbreite für mich), da wird ein individueller KV erstellt für die Verlegung von FTTH. Je nach notwendigen Tiefbaumassnahmen kommt man da schnell auf einen 5-stelligen Betrag oder noch deutlich mehr.

Das Bauamt sagt selbst, es gibt in dem Dorf 2 Verteilerschränke der Terrorkomm, dort liegt Glasfaser an. FTTH ist nur denkbar, wenn die Straßen erneuert wird. Ein aufgraben zur Leitungsverlegung, auch wenn es privat bezahlt wird, wird nicht genehmigt. Sollten jedoch mehrere Anwohner den Wunsch haben, dann könnte man darüber doch mal ernsthaft sprechen. Hier wären aber mehr als 1 Anwohner gefragt. (Das ist der Vorteil auf dem Land) Dazu kommt, dass die Nachbarhäuser fast alle 100 MBit/s haben, also der Wunsch nach schnellerem Internet wohl nur bei 3-4 Grundstücken liegen könnte.
Wenn das Bauamt schon gleich ablehnt, kannst Du Dir den KV auch sparen.
Ich würde mal die Nachbarn befragen, ob die vielleicht einen Hybrid-Anschluss haben bzw. die 100 MBit wirklich anliegen.
Die Verfügbarkeitsabfrage bei Vodafone kannst Du Dir i.d.R. schenken, die nutzen die Leitungen der Telekom und liefern meist Maximalwerte, das kommt dann erst beim Schaltungsversuch raus.
Was mich jetzt mehr als verwirrt. In der Gemeinde gab es Breitbandausbau. Alles was unter 30 MBit/s hatte, bekam dank Terrorkomm nun 50 MBit/s und mehr. In dem Ausbauplan ist zu sehen, dass einige Häuser (des Kaufobjekt eingeschlossen) bei der Erfassung 2016 über 30 MBit/s hatten. Auch einige Dörfer im Nachbardorf, diese haben nun auch so einen komischen Status wie mein Objekt der Begierde.
Das hört sich so an, als ob zunächst vielleicht ein lokaler Provider mit dem (geförderten) Ausbau beauftragt war, der das aber nicht zeitnah hinbekommen hat und dann die Telekom übernommen hat.
Ist ja offenbar in Bayern, da kam das in mehreren Gemeinden vor.
Jetzt habe ich mal die Verfügbarkeitsprüfung der Terrorkomm geqält, dabei kam folgendes raus:
Im Prinzip hättest Du Dir das sparen können.

Es könnte bspw. auch noch sein, dass einige Häuser in Deinem zukünftigen Wohngebiet über einen anderen MSAN angeschlossen sind, als diejenigen, die 100 MBit bekommen können. Oder die Leitungswege sind länger, die entsprechen sowieso nie der Luftlinie zum MSAN. Eine weitere Möglichkeit wäre, dass "Dein" Haus über den APL des Nachbarn angeschlossen ist.

Ich würde mich mit dem Fall mal ans Onlinekosten-Forum wenden und dort im Speziellen entweder an "Andreas Wilke" und/oder das dort aktive Telekom-Hilft-Team. Andreas hat schon viele aussichtslose Fälle auseinandergedröselt und eine Lösung herbeigeführt.
Gib ihm aber ein wenig Zeit, er hat nicht nur Deinen Fall in Bearbeitung.

Gruß

cykes
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Mitglied: Kraemer
11.09.2019 um 08:07 Uhr
Moin,

Zitat von Henere:
Ein aufgraben zur Leitungsverlegung, auch wenn es privat bezahlt wird, wird nicht genehmigt.

ich müsste mich jetzt schwer täuschen - aber das Bauamt / die Gemeinde hat meiner Meinung nach dabei keinerlei Mitspracherecht!
TK-Unternehmen haben per se das Recht, Leitungen über Gemeingut zu verlegen.

Gruß
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Mitglied: Lochkartenstanzer
11.09.2019 um 08:17 Uhr
Zitat von Kraemer:

Moin,

Zitat von Henere:
Ein aufgraben zur Leitungsverlegung, auch wenn es privat bezahlt wird, wird nicht genehmigt.

ich müsste mich jetzt schwer täuschen - aber das Bauamt / die Gemeinde hat meiner Meinung nach dabei keinerlei Mitspracherecht!

Stimmt nicht ganz, iirc.

TK-Unternehmen haben per se das Recht, Leitungen über Gemeingut zu verlegen.

Im Prinzip schon, aber nicht generell. Es spielt eine Rolle, welche Leitungen schon drinliegen, wann das letzte Mal aufgebudeelt wurde und ob das mit anderen Bauvorhaben zusammengelegt werden kann oder nicht. Es ist jedenfalls mit hohen Kosten und einigem Verwaltungsaufwand verbunden, wenn die Verwaltung njet sagt und sich querstellt.

lks
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Mitglied: chgorges
11.09.2019, aktualisiert um 10:15 Uhr
Zitat von Kraemer:

Moin,

Zitat von Henere:
Ein aufgraben zur Leitungsverlegung, auch wenn es privat bezahlt wird, wird nicht genehmigt.

ich müsste mich jetzt schwer täuschen - aber das Bauamt / die Gemeinde hat meiner Meinung nach dabei keinerlei Mitspracherecht!
TK-Unternehmen haben per se das Recht, Leitungen über Gemeingut zu verlegen.

Moin zusammen,

alles, was innerhalb einer Kommune passiert, wird auch von dieser gesteuert. Die Telekom hat natürlich weder Recht, noch gesetzliche Grundlage, irgendwo einfach so zu buddeln.
Das heißt, dass auch ein innerkommunaler Glasfaserausbau von der jeweiligen Kommune gesteuert wird.

Kurzum: Hat man Leute im Rathaus, die klotzen, hat man gute Karten.
Hat man allerdings dort Hinterwäldler sitzen, ist man verloren.

Zurück zum Thema:

Ich habe letztes Jahr gebaut. Die Gemeinde war immerhin so schlau und hat ein FTTH-Baugebiet draus gemacht. Nachbargemeinden wiederum haben das verpennt, da stehen neue Industriegebiete mit Kupferdrähten...

Zur Technik: Es ist wurscht, ob die Telekom einen FTTC-Ausbau in der Gemeinde bereits vorgenommen hat. Will man FTTH, benötigt es separate Straßenverteiler, da das Innenleben der FTTC-Verteiler sich zu 100% von dem der FTTB/FTTH-Verteiler unterscheidet.

Im verkorksten Deutschland steht und fällt alles zudem mit den Fördergeldern. Die bekommt man nur, wenn die ominösen 30MBit/s nicht erreicht sind.
Heißt, der TE hat auf gut deutsch jetzt schon verk@ckt, da die Telekom hier das Förderziel >30MBit/s erreicht hat und sich die Situation, sofern die Gemeinde hier nicht weiter interveniert, es einen Konkurrenzanbieter mit parallelem Netz geben wird, oder unsere liebe Politik die förderfähige Bandbreite nicht weiter hochsetzt, dementsprechend sicherlich die nächsten x Jahre nicht mehr ändern wird.
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Mitglied: miniversum
11.09.2019, aktualisiert um 14:46 Uhr
Hallo,

das mit der abwechselnden 50 - 100 Geschwindigkeit könnte auch einfach daran liegen das da 2 (oder mehrere) Kabel bzw. Anschlüsse durchgelegt sind und halt mal an den Einen und mal an den Andern angeschlossen wurde, vielleicht sogar beabsichtigt, wegen Gleichverteilung. Ich hatte bei mir den Fall das die tatsächliche Geschwindigkeit weit unter dem angeblich möglichen lag. Ein Techniker hat dann den Anschluss auf das andere Adernpaar gelegt, evtl. auch im Verteiler auf nen andern DSLAM das weiß ich jetzt nicht genau.
Die Geschwindigkeit war sofort wesentlich besser. Auch die ausfällt auf VoIP waren weg (Server konnte nicht erreicht werden). Die vermutung war das die Leitung einfach nein Problem hatte und die Qualität nich tso gut war.

Allerdings finde ich auch das 50 MBit oder 100MBit für die Ländliche Provinz, je nach genauem Ort, schon echt gut sind.
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Mitglied: Dilbert-MD
11.09.2019 um 15:29 Uhr
Zitat von Henere:
schlechtes Internet per LTE, die Zelle habe nur 25 MBit/s und alle würden die sich teilen. (Hier als Käufer gute Möglichkeiten den Preis zu drücken)
Am besten über die Adresse und auf der Karte prüfen
telekom.de/schneller

Verfügbarkeitstest der Terrorkomm sagt: Bis zu 50 MBit/s, heißt laut Vertrag mindestens 25 müssen ankommen.
Vodafone sagt auch bis 50.
Kabelanbieter gibt es dort nicht.
SAT (zB SkyDSL) scheidet aus wegen zu geringer bezahlbare Bandbreite für Privatkunden

Jetzt haben wir schon mit dem Bauherrenservice der Terrorkomm gesprochen, ...Wir könnten Ihnen aber Glasfaser anbieten. Zahlen Sie bitte 100€ um eine Verfügbarkeitsprüfung durchzuführen.
100 EURO kostet i.d.R. ein individuelles Angebot für MBfM nur für Dich und Dein Grundstück.
Die Ausführung kostet 5stellig - wie oben schon geschrieben.
Dann hast Du aber auch Glasfaser bis ins Haus. Eine "Leitung". Nur für Dich.
Nachbarn können sich gleich oder später anschließen. Gleich = Kosten Teilen, Später=Nachbarn zahlen deutlich weniger als Du.

Das Bauamt sagt selbst, es gibt in dem Dorf 2 Verteilerschränke der Terrorkomm, dort liegt Glasfaser an. [...] Dazu kommt, dass die Nachbarhäuser fast alle 100 MBit/s haben, also der Wunsch nach schnellerem Internet wohl nur bei 3-4 Grundstücken liegen könnte.

Möglicherweise wollte ein anderer Anbieter ausbauen oder die Gemeinde oder ein Zusammenschluss von Gemeinden (Zweckverband) mit Fördergeldern und dann hat die Telekom mal eben ganz schnell auf 31 Mbit/s up-ge-gradet und schon war das Gebiet nicht mehr unterversorgt, weil eine Handvoll Häuser im Dorfkern jetzt schelleres Internet haben. Fördervoraussetzung 1 futsch. Telekom hat ausgebaut: Fördervoraussetzung2 futsch, weil: es gibt kein Marktversagen mehr.

Was mich jetzt mehr als verwirrt. In der Gemeinde gab es Breitbandausbau.
sagt die Telekom. Real: ein kleines Upgrade für den Dorfkern.

Nur wie kann es sein, dass die Häuser im Wechsel 50, 100, 50, 100, 50 haben ?
Bei zweit Leitungen aus N und S kommend würde ich noch sagen, ok, Maximale Kupferlänge erreicht. Aber wieso hat das eine Haus in Mitten der anderen 100, während der Rest nur 50 hat ?
Das können gewachsene Strukturen sein, ältere Telefonanschlüssen und nicht ganz so alte Telefonanschlüsse, verschiedene Verteiler, vielleicht hatte jemand mal ISDN...
Ist in unserer Straße ähnlich; alle haben bis 100 nur in der Mitte gibt es nur bis 50 und das auch nur über Hybrid.

Aus dem Gutachten für den Breitbandausbau:
Das war vielleicht mal ein guter Plan....
... bis die Telekom ausgebaut hat.

Bin für Ideen und Anregungen sehr aufgeschlossen.
- Such Mitstreiter für Glasfaser
- Lass Dir ein Angebot machen (wäre mal interessant zu wissen, was die so haben wollen)
- Frag die Gemeinde, warum nicht "richtig" ausgebaut wurde
- Frag die Gemeinde nach einem Zuschuss (wenn sich mehrere finden)

Jetzt DSL später vielleicht VDSL, dann sVDSL und bei 250MBit/s ist Schluss, in 10 Jahren sind 250 MBit/s gefühlt so langsam wie heute 16 Mbit/s. Da kann man schon mal über Glasfaser nachdenken.

Gruß
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Mitglied: Henere
11.09.2019 um 20:08 Uhr
Servus zusammen.

Danke erstmal für eure Einschätzungen. Ich bin mit dem Bürgermeister in Kontakt, dem das Konstrukt so gar nicht gefallen hat. Er läßt sich derzeit die Unterlagen kommen und gibt Rückmeldung. Eigentlich sollten seiner Meinung nach alle Häuser deutlich mehr als 50 MBit/s haben.

Es gibt in dem Dorf genau 2 Verteilerkästen der Terrorkomm, von denen aus alle Häuser ausschliesslich über Kupfer angebunden sind.
Der 2te steht jedoch zu weit weg, als dass der überhaupt Internet mit mehr als 9600baud übertragen könnte.
Laut den Unterlagen der Stadt geht auch nur ein Kabelstrang in die Straße, keine 2 wie von mir vermutet. Das dicke Hauptkabel wurde in den 70ern verlegt und seitdem nur noch Häuser an diesen Strang angeschlossen.

Dabei müssten dann aber einige Adernpaare davon mit Problemen (Übersprechen, schlecher Kontakt, was auch immer) belegt sein, damit die Werte so unterschiedlich ankommen.

Wenn die Terrorkomm dabei bleibt, max 50 MBit/s..... dann sehe ich nur noch die Chance, dass der im Nachbarhaus ne 2te Leitung anschliessen lässt (mit hoffentlich 100 MBit/s) und ich dann 10m Glasfaser / Richtfunk arbeiten könnte..... So wie ich den Laden kenne, ist das technisch möglich, aber nicht mir die 100 MBit/s zu schalten.

Ich bleibe dran und berichte.

Henere
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Mitglied: Henere
13.09.2019 um 18:35 Uhr
Update:
Die Gemeindeverwaltung fängt an die Telekom zu rupfen. Derzeit ist das Planungsbüro daran den Auftrag an die Terrorkom mit dem IST-Stand zu vergleichen, da ist wohl einiges schief gelaufen.
Also schauen wir mal....
Bitte warten ..
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